Chemische Materialuntersuchung mittels Spektralanalyse

Die Geräte besitzen einen Funkenstand (stationär) oder eine Abfunksonde (mobil) mit einer Gegenelektrode. Zwischen dieser Elektrode und der zu analysierenden Probe wird mittels eines Anregungsgenerators eine elektrische Entladung erzeugt. Dabei wird Material der Untersuchungsprobe angeregt und in einen gasförmigen Zustand gebracht. Die Atome der im Material vorhandener Elemente werden in einen höheren Energiezustand versetzt. Bei Rückkehr in den Normalzustand senden diese Licht der elementtypischen Wellenlängen aus. Diese elementtypischen Wellenlängen geben Aufschluss über die chemische Zusammensetzung des Prüfstücks. Folgende chemische Elemente werden dabei ermittelt:

 

  • C - Kohlenstoff
  • Si - Silizium
  • Mn - Mangan
  • P - Phosphor
  • S - Schwefel
  • Cu - Kupfer
  • Al - Aluminium
  • Cr - Chrom
  • Mo - Molybdän
  • Ni - Nickel
  • V - Vanadium
  • Ti - Titan
  • Nb - Niob
  • Co - Cobald
  • W - Wolfram
  • Fe - Eisen

Das Analyseergebnis gibt einen fundamentalen Aufschluss über die Schweißbarkeit des Werkstoffes

Foto: Stationäres Spektralanalysegerät
Stationäres Spektralanalysegerät
Foto: Mobiles Spektralanalysegerät
Mobiles Spektralanalysegerät