Neue BZ-Geschäftsführerin Dr. Ute Urbon: „Die berufliche Weiterbildung wird zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil in Unternehmen“
„Ich freue mich sehr über diese neue Aufgabe“, so Dr. Ute Urbon. „Berufliche Weiterbildung ist der Schlüssel zu den Herausforderungen der Industrie 4.0. Damit die Unternehmen die neuen Anforderungen meistern können, bedarf es hervorragend ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Know-how auf dem aktuellen Stand. Mit unserem Seminarangebot wollen wir Unternehmen fit machen auf dem Weg in die Digitalisierung.“
Die Fachkräfteentwicklung ist ein wichtiges Thema auf der Agenda von Dr. Ute Urbon. Es müssten Fachkräfte aus- und weitergebildet werden, die den technischen Innovationen und kontinuierlichen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt gewachsen sind. „Früher hat eine Ausbildung oder ein Studium vielleicht für ein ganzes Arbeitsleben gereicht. Heute ist das anders“, so Dr. Ute Urbon, „die Innovationszyklen in den Unternehmen sind viel schneller geworden. Die Aus- und Weiterbildung wird dadurch zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil in den Unternehmen.“
Zudem sei die große Bandbreite des Arbeitsmarktes vom niedrigschwellig Qualifizierten bis hin zum Spezialisten eine Herausforderung. „Wir müssen uns immer wieder die Frage stellen, wie wir Menschen für die unterschiedlichsten Berufszweige und Anforderungen gewinnen und qualifizieren können. Die Stärke des BZ liegt darin, dass wir in all unseren Fachbereichen und Werkstätten topqualifizierte und praxiserfahrene Dozenten haben - egal ob ein Teilnehmer eine Qualifizierung als Fleischermeister oder eine Aufstiegsweiterbildung zum Gepr. Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen absolvieren möchte.“
Lebenslanges und eigenverantwortliches Lernen ist für die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin ein wesentlicher Trend der beruflichen Weiterbildung. Lebenslanges Lernen werde in Zukunft noch wichtiger werden, zudem seien Mitarbeiter stärker gefordert, ihre berufliche Planung selbst in die Hand zu nehmen. „Berufliche Bildung sollte zu einer lebensbegleitenden Aufgabe werden, unabhängig vom Alter und vom Beschäftigtenstatus. Das kann die Entwicklung persönlicher Kompetenzen sein, beispielsweise Zeitmanagement oder Rhetorik, das können aber auch Anpassungs- oder Aufstiegsqualifizierungen sein. Im BZ werden Unternehmer und Teilnehmer nicht nur individuell beraten, sondern auch langjährig auf ihrem Karriereweg begleitet.“
Wach sein, den Arbeitsmarkt beobachten, auf neue Entwicklungen reagieren. Dr. Ute Urbon weiß: Mit Bildung lässt sich viel verändern. Und für diese Herausforderung ist das BZ bestens gewappnet.
