Warum der Feinwerkmechanikermeister ein Abschluss mit Zukunft ist
„Der Feinwerkmechaniker ist ein sehr kreativer und abwechslungsreicher Beruf. Das macht ihn so interessant.“ Sven Wille steht vor einer Gruppe Umschüler im Bildungszentrum Kassel. Seit fünf Jahren arbeitet der Ausbilder im Bereich Metalltechnik. Der gelernte Zweirad- und Industriemechaniker hatte anfangs gar nicht vor, als Ausbilder tätig zu werden, doch als er seine Umschulung im BZ Kassel machte, merkte er, dass ihm das Unterrichten Spaß machen könnte. Also machte seinen Meister als Feinwerkmechaniker.
Warum sich der Meistertitel lohnt
„Die Ausbildung zum Meister lohnt sich auf jeden Fall. Zum einen ist da der Titel, den man ruhig mit ein bisschen Stolz tragen darf und der einen ohne Wenn und Aber als Fachkraft ausweist. Er ermöglicht es einem, junge Menschen in einem handwerklichen Beruf auszubilden und so sein Wissen und Knowhow an die nächste Generation weiterzugeben. Wie im meinem Fall. Zum anderen braucht man in unserer Berufsgruppe einen Meister, wenn man sich selbständig machen will oder eine der viele Firmen übernehmen möchte die keinen Nachfolger finden“, so der 39jährige. Viele seiner Teilnehmer würden die Qualifizierung auch als finanzielle und berufliche Aufstiegsmöglichkeit sehen. Der Aufstieg zum Abteilungsleiter oder ein Firmenwechsel mit besserer Funktion sei häufig gegeben oder das erklärte Ziel.
Wo werden Feinwerkmechaniker eingesetzt?
Feinwerkmechaniker arbeiten in Betrieben des Maschinen- und Werkzeugbaus, in Unternehmen der Automobilbranche oder bei Herstellern feinmechanischer und elektrischer Messinstrumente. Im Jahr 2002 wurden die Berufe Dreher, Feinmechaniker, Werkzeugmacher und Maschinenbaumechaniker zusammengelegt. Seither werden sie unter der Berufsbezeichnung Feinwerkmechaniker geführt. Feinwerkmechaniker mit Schwerpunkt Maschinenbau stellen einzelne Maschinenteile und sogar ganze Produktionssysteme wie Montageeinrichtungen für die Automobilindustrie her. Wer sich auf Werkzeugbau spezialisiert hat, produziert Spezialwerkzeuge wie Messgeräte oder chirurgische Instrumente. Zerspanungstechniker dagegen sind Experten fürs Drehen und Fräsen.
Das Besondere am Meister
„Als Meister bzw. als Selbständiger kann man sich den Arbeitsalltag selbst einteilen, man hat den Kundenkontakt und arbeitet nicht immer nur in der Werkstatt“, so Sven Wille. „Und man lernt jeden Tag etwas dazu!“ So wie seine Teilnehmer.
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