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Zerstörungsfreie Prüfungen – VT und PT

Sie zählen zu den wichtigsten und effizientesten Schritten der Qualitätssicherung (EN ISO 9712)

Ohne das Material zu beschädigen zählen die zerstörungsfreien Prüfungen zu einem der wichtigsten und effizientesten Schritte, die bei der Qualitätssicherung in jeder Produktion und bei jeder Konstruktion metallischer Werkstücke unerlässlich sind. Äußere aber auch innere Materialfehler lassen dadurch äußerst schnell aufspüren und klassifizieren.

 

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Mit DIN-normgerechten Herangehensweisen werden die Werkstücke besonders auf die Materialbeschaffenheit und die Qualität der Schweißverbindungen getestet. So können solide Ergebnisse erhalten werden, die im Anschluss mit den Zulässigkeitsvorgaben der jeweiligen Norm eingestuft werden. Auch Konstruktionsfehler und Schwachstellen werden in einem sehr frühen Produktionsstadium erkannt. Die anschließende Überarbeitung und Nachprüfung trägt zur Gewährleistung einer hohen Stabilität und Belastbarkeit des verbauten Materials bei.  

 

Sichtprüfung (VT)

Ob mechanische Beschädigung, Maßabweichung, Farbänderung oder fehlerhafte Schweißverbindungen – mit der Sichtprüfung erlernen Sie es diese Abweichungen normgerecht und unangreifbar zu bestimmen und einzuordnen. Dabei geht es vor allem um Materialtrennungen im Millimeter- bis Zehntelmillimeterbereich.

Das Prinzip der Sichtprüfung beruht auf der Erzeugung von Farb- oder Leuchtdichtekontrasten. Mit Hilfe von Licht lassen sich diese Kontraste mit dem bloßen Auge oder mit Hilfsmitteln, wie Videoskopen, erkennen.

Im Lehrgang werden Ihnen vor allem die speziellen Kenntnisse zur sachgerechten Sichtprüfung verschiedener Produktformen nähergebracht. Schwerpunkte liegen auf der direkten und indirekten Sichtprüfung (EN 13018) im Rahmen der Überwachung, Inspektion und Schadensuntersuchung von Komponenten, Anlagen und Schweißverbindungen. Auch Prüfanweisungen und deren Erstellung werden behandelt.

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Eindringprüfung (PT)

Bei der Eindringprüfung geht es vor allem um die Materialoberflächen, auf denen Risse, Bindefehler Überlappungen oder Poren visualisiert werden. Hier liegt der Prüfbereich im Bereich von tausendstel Millimetern.  

Die Prüfung wird mit Farbkontrast-Prüfmitteln bei Tageslicht oder, bei Anwendung von fluoreszierenden Prüfmitteln, unter UV-Strahlung angezeigt. Die Eindringprüfung kann auf fast allen Werkstoffen mit einer nicht porösen Oberfläche angewendet werden.

Unser Kursangebot macht Sie fit in allen einzelnen Verfahrensschritten und Prüfmittelsystemen. Die Verfahrenskontrollen sowie die Auswertung der Anzeigen auf den Werkstoffen, stehen ebenso auf dem Lehrgangsplan, wie die korrekte Einordnung nach EN ISO 3452. Sie erhalten ausreichend Zeit, um Prüfanweisungen Schritt für Schritt zu erstellen, praktische Prüfprobleme zu lösen und die entsprechenden Regelwerke bei der Auswertung anzuwenden.

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